Eigene Apps
Making-of.
Vom eigenen Ärgernis zur eigenen App.
Der Antrieb
Ich baue Werkzeuge zuerst für mich – weil mir im Alltag etwas fehlt oder nervt. Was sich bewährt, mache ich fertig für andere.
So entsteht eine App
1 Erfahrung als Fundament. Oberflächen gestalte ich seit Jahren: früher Themes für Windows und Mac und eigene Bedienoberflächen für Werkzeuge, heute UX und UI für Websites und Apps. Neu ist, dass daraus lauffähige Programme werden.
2 Ein echtes Problem. Kein Businessplan, sondern etwas, das mich jeden Tag stört.
3 Gestaltung zuerst. Erst wenn sich der Prototyp richtig anfühlt, wird gebaut – Look, Abläufe, jedes Detail.
4 Code mit KI als Werkzeug. Ich entwickle selbst, mit KI-Assistenten an meiner Seite. Getestet wird im eigenen Alltag, bis es hält.
Lamina
Mac-App · im Verkauf
Das Ärgernis: Ein Entwurf und die gebaute Website sehen sich ähnlich – aber nie gleich. Abgleichen hiess hin- und herschalten und schätzen.
Die Lösung: Den Entwurf halbtransparent direkt über die gebaute Seite legen, hindurcharbeiten, Abstände messen, Farben abgleichen. Overlay. Measure. Match.
Gebaut mit: native Mac-App (Tauri, Rust), nur Apple Silicon. Im Verkauf seit August 2026.

Calira
Web-App · live
Das Ärgernis: Ernährungs-Apps kosten im Abo und wollen mehr wissen als nötig.
Die Lösung: Mein eigenes Ernährungstagebuch: Strichcode scannen, Kalorien und Nährwerte aus offenen Daten (Open Food Facts, Schweizer Nährwertdatenbank), Bewegung schreibt Kalorien gut.
Gebaut mit: Web-App fürs Handy (Next.js), installierbar wie eine App.

Mandara
Lern-App · bald
Das Ärgernis: Wörtli lernen ist für Kinder (und Eltern) oft mühsam.
Für Schülerinnen und Schüler: Lernen macht Spass und kostet nichts – verschiedene Lernmodi, und Seiten aus dem Schulbuch werden abfotografiert statt abgetippt.
Für Lehrpersonen: ein eigener Bereich, um alles zu steuern – Klassen anlegen, Kinder per Code beitreten lassen, Lernsets an die Klasse verteilen und den Fortschritt jedes Kindes sehen. Eine Klasse ist gratis, mit Pro unbegrenzt.
Gebaut mit: Web-App (Next.js, Supabase), läuft auf Handy, Tablet und Chromebook.

Seegang
Bootscockpit · bald im App Store und bei Google Play
Das Ärgernis: Auf dem Bielersee wollte ich Tempo, Uferabstand und Wassertiefe auf einen Blick – ohne fünf Apps.
Die Lösung: Ein Cockpit fürs Boot: GPS-Tacho, Abstand zum Ufer, Wassertiefe unter dem Boot, Wind und Wetter für die eigene Position, Häfen. Instrumente zum Anfassen, nachts mit warmem Licht.
Die Daten: amtliche Quellen, live abgefragt – Seepegel vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), Seegrund aus der Vermessung swissBATHY3D und Luftbilder von swisstopo, Wind aus dem feinen 1-km-Modell ICON-CH1 von MeteoSchweiz. Die Tiefe rechnet Seegang aus Pegel minus Seegrund.
Gebaut mit: Next.js und Leaflet-Karten, Uferlinien aus OpenStreetMap; als App für iPhone und Android in Vorbereitung.
Als Nächstes
Ideen gibt es genug – eine Musik-App ist schon unterwegs.
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